
Erkrankungen und Verfahren
- Diabetische und ischämische Fußulzera
- Infizierte Geschwüre und Osteomyelitis
- Gangrän und Gewebeverlust
- Druckentlastung und Wunddébridement
- Wiederherstellung der Durchblutung und Extremitätenerhalt
Erkrankungen
Neuropathische, ischämische oder infizierte Fußulzera, Osteomyelitis, Gangrän, Charcot-Fuß und wiederkehrende Wunden.
Diagnostik
Untersuchung beider Füße einschließlich Sensibilität, Druckbelastung, Durchblutung und Infektionszeichen; Zehendruckmessung und Duplexsonografie sowie bei Bedarf Knochen- oder Gefäßbildgebung.
Behandlungsmöglichkeiten
Druckentlastung, geeignete Wundauflagen und Débridement, Infektionsbehandlung sowie bei Bedarf Angioplastie, Stents oder Bypass. Gewebeschonende Operationen und Rekonstruktionen werden nach individueller Eignung geplant.
Nachsorge
Tägliche Fußkontrolle und geeignetes Schuhwerk. Barfußgehen, direkte Hitze und eigenständige Hornhautbehandlung vermeiden. Regelmäßige Kontrolle von Blutzucker und Wundverlauf.
Häufige Fragen
Auch schmerzlose Wunden können ernst sein. Antibiotika behandeln Infektionen, nicht jedes Geschwür. Ein Extremitätenerhalt lässt sich nicht garantieren; eine Amputation kann notwendig werden.
Wann ist ärztliche Hilfe nötig?
Neue Wunden sollten ärztlich untersucht werden. Sich ausbreitende Rötung, Fieber, Verwirrtheit, schwarzes Gewebe oder plötzliche Kälte des Fußes erfordern dringende medizinische Hilfe.
Dies sind allgemeine Informationen. Untersuchungen und Behandlung erfordern eine individuelle ärztliche Beurteilung. Bei plötzlich auftretenden oder schweren Beschwerden warten Sie bitte nicht auf einen regulären Termin.
